Interview mit Herrn Imholz, Bauherr

Herr Imholz, können Sie uns kurz beschreiben, wie ihr Haus aussehen wird?

Das Haus wird in der Nordwestschweiz an einen Süd- hang ideal in ein anspruchsvolles Terrain gelegt und auf nur zwei Stockwerken gebaut. Mit drei Architekten haben wir einen Wettbewerb initialisiert und diese mit unseren Ideen konfrontiert. Wir hatten bereits eine klare Vorstellung, wie das Haus einmal aussehen soll. Es wird ein moderner, kubischer Körper mit grossen Fensterflächen und hellen Räumen. Speziell ist die Zufahrt von oben her. Darum haben wir das Wohnzimmer und die Küche auf dieser Ebene genommen und die Zimmer im Untergeschoss geplant. Also genau entgegengesetzt, wie normalerweise Häuser im Hang gebaut werden. Damit haben wir die grossen Terrassenflächen nicht bei den Schlafzimmern, sondern dort wo wir uns am meisten aufhalten. Dank einem integrierten Büroteil werden wir auch von zu Hause aus arbeiten.

Wie sind Sie darauf gekommen ihr Haus als ein so genanntes Intelligentes Haus zu bauen? Diese Häuser sind ja immer noch eher ungewöhnlich.

Ich komme aus der IT-Branche. Für mich war immer klar, dass unser Haus zukunftsgerichtet sein soll und dass alle Systeme [Gewerke] über ein herstellerun- abhängiges Bussystem vernetzt sein müssen. Das ganze Haus wird mit KNX ausgebaut und mit einer BKS-Multimediaverkabelung ausgerüstet. Zudem lassen wir genügend Leerrohre für Lautsprecher und ein Multimedia System verlegen. Damit haben wir für die Zukunft alle Optionen offen.

Haben Sie sich andere Anschauungsobjekte angesehen?

Den Showroom von EIBROM. Auch habe ich das Intelligente Wohnen bei einem Freund und an Wohnmessen gesehen, sowie darüber in Fachzeitschriften und im Internet gelesen.

Was sind denn nun Ihre Erwartungen an das Intelligente Wohnen?

Flexibilität. Denn in einem Intelligenten Haus kann man fast alles zentral steuern, unabhängig von der Verkabelung. Die Anordnung von Lichtgruppen kön- nen jederzeit geändert werden ohne die Installation ändern zu müssen, Man hat viel mehr Funktionen, kann neben Licht beinahe alles, wie Raumtemperatur, Jalousien, Gartenbewässerung, Alarmanlage etc. über einen Touchscreen oder PC steuern und spart sich somit die riesigen und überladenen Schalterflächen. Zudem kann das gesamte System von überall über das Internet (neu auch iPhone) bedient werden. Ganz wichtig ist, dass wir mit diesem standardisierten Bussystem offen für die Zukunft sind, auch hinsichtlich Audio und Video über das Internet. In diesem Sektor wird sich in den nächsten Jahren noch einiges ändern, wie man zu Hause in Zukunft Medien konsumieren wird.

 

Wie erleben Sie das Zusammenspiel zwischen Elektro- planer, Architekt und Systemintegrator?

Leider nicht ganz optimal. Entscheidend ist das Zusammenspiel zwischen Elektroplaner, Architekt und Bauherrschaft. Selber habe ich sehr viel Zeit investieren müssen, da der Elektroplaner bis anhin noch kein so anspruchsvolles und komplexes KNX-Einfamilienhaus realisiert hat und der Architekt bislang keine grossen Erfahrungen mit Intelligentem Wohnen gemacht hat. Daher habe ich mich selber mit der ganzen Materie, wie mit den Konzepten und der Adressierung von KNX befasst. Auch musste ich als Kunde sehr viel selber abklären und kontrollieren. Glücklicherweise hatte ich mit EIBROM einen unkomplizierten und hilfsbereiten Partner. Bei einem eingespielten Team mit breiter Erfahrung wäre dieser enorme Koordinationsaufwand nicht nötig gewesen. Heute würde ich bereits am Anfang zu EIBROM gehen und erst danach einen KNX- erfahrenen Elektroplaner evaluieren.

Warum haben Sie sich für EIBROM entschieden?

Ich habe einige Firmen evaluiert. Die meisten sind mit Herstellern verbunden. Ich lege jedoch sehr grossen Wert auf einen Integrator, der herstellerunabhängig ist, was bei EIBROM der Fall ist. Bei EIBROM habe ich schon am Telefon sofort ein gutes Gefühl gehabt. Bei anderen hat es bei mir einfach nicht «klick» gemacht. Mich überzeugten bei EIBROM die Referenzen, das Know-How sowie die breite Erfahrung in anspruchs- vollen EFH Projekten. Zudem geben sie Schulungen auf dem Gebiet von KNX. Besonders schätze ich, dass die Firma klein geblieben und nicht «überkommerzialisiert» ist wie viele andere Anbieter.

Was schätzen Sie besonders an der Zusammenarbeit mit EIBROM?

Ein unkompliziertes und offenes Team mit sehr guten Ideen. Zudem verfügen sie über simple, aber sehr gute Tools, so dass ich aus eigenem Interesse einiges direkt selber anpassen konnte.

Was würden Sie heute anders machen?

Ich würde von Beginn an, den Architekten mehr mit ins «Boot» nehmen und einen auf KNX spezialisierten und erfahrenen Elektroplaner evaluieren. Wichtig ist ein eingespieltes Team und alle Beteiligten sollten das gesamte Konzept gut kennen. Dies würde den Koor- dinationsaufwand markant reduzieren. Wie bereits erwähnt, würde ich gleich von Anfang an zu EIBROM gehen und erst danach den Planer aussuchen. Wichtig ist auch die Wahl des Elektroinstallateurs. Dieser muss aus meiner Sicht zwingend Erfahrung mit komplexen KNX-EFH-Installationen haben, was in unserem Projekt sehr gut funktioniert und auch wertvoll ist.

 

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