Über den Dächern von Visp

Das gewisse Etwas möchte man nicht mehr missen

 

Es muss nicht immer gleich die ultimative Villa sein, um KNX einzusetzen. Dass die Bustechnik auch in durchaus normalen Wohnungen das gewisse Etwas ermöglicht, zeigt die Wohnung von Daniela Ruppen über den Dächern von Visp.

Dank seiner Infrastruktur ist Visp zu einem Wirt- schafts-, Kultur-, Sport- und Gesundheits-Zentrum für das Oberwallis geworden. Visp hat sich in den letzten Jahren intensiv in der Energie-, Verkehrs- und Umwelt- politik engagiert und betreibt ein aktives Ortsmarke- ting-Konzept, u.a. auch mit dem Label Energiestadt.

Visp – die heimliche KNX-Hauptstadt im Wallis

Es passt also ganz gut, dass sich die Filiale Wallis von EIBROM unter der Leitung von Daniel Schmidt in Visp befindet. Hier hatte er auch eines seiner ersten KNX- Projekte ausgeführt: Mitten in der Stadt gleich beim neuen Bahnhof befindet sich hoch über den Dächern die 5 -Zimmer-Wohnung mit 160 m2 Fläche und zwei grossen Terrassen der Treuhänderin Daniela Ruppen, die sie mit ihrem Lebenspartner und einem ihrer zwei Söhne bewohnt. Frau Ruppen durchlebte schon einen Teil ihrer Jugendzeit in dieser Wohnung, die ihre Eltern damals Mitte der 60er Jahre neu gekauft hatten. Als sie selbst die Wohnung 2006 übernahm, entschloss sie sich, diese teilweise komplett umzubauen, um ihr einen anderen Charakter zu geben: heller, transpa- renter und moderner. Im vorderen Teil wurde bis auf

den Rohbau alles verändert. Nun, bei den Umbauplä- nen dachte man noch nicht an KNX, ja man wusste auch gar nichts davon. Da brauchte es schon Daniel Schmidt, welcher mit seiner Elektroinstallations-Unter- nehmung Bracher + Schmidt die Installationsarbeiten übernehmen durfte. Clever wie er war, organisierte er ein Rendezvous zwischen Daniela Ruppen und einer ihr bekannten Ärztin, welche bereits zuvor ihr Haus von EIBROM Wallis mit KNX ausgerüstet hatte. Frau Ruppen war nach der Demonstration gleich begeistert und musste nur noch ihren Partner davon überzeu- gen. «Nun ist auch er begeistert, auch wenn er es nicht so offen zugibt. Immer wieder mal sehe ich ja, wie er über unseren PC ins Programm steigt, um ge- wisse Werte der Visualisierung anzupassen.» meint verschmitzt die Wohnungsbesitzerin.

 

Das gewisse Etwas möchte man nicht mehr missen

Komfort und smarte Bedienung nach Mass

Nun, welchen Mehrwert erhielten denn die Wohnungsnutzer dank KNX?
Als erstes nennt die Hausherrin: «Die Freiheit in der Gestaltung. Während man bei einer konventionellen Installation bereits auf den Plä- nen alle Lichtgruppen und deren Schaltung festlegen muss, hat man mit KNX die volle Flexibilität. Erst vor dem Einzug mussten wir uns endgültig entscheiden und auch nachher konnten wir dank der Umprogram- mierung noch einiges an unsere nun klaren Wünsche anpassen.» Die gesamte Beleuchtungsinstallation, auch im nicht umgebauten Teil, wurde auf KNX umge- rüstet. Während im neuen Teil 4-fach-Taster, 2-fach- Taster mit Display für die Einzelraumregelung der Hei- zung sowie Bewegungsmelder zum Einsatz gelangten, installierte Schmidt im bestehenden Teil kombinierte Taster/Schaltaktoren, um die vorhandenen UP-Kasten zu nutzen. Das Buskabel konnte einfach in die beste- henden Leitungen nachgezogen werden, da es über die dafür notwendig Spannungsfestigkeit gegenüber 230V aufweist.

Zusätzlich wurden elektrische Lamellen nachgerüstet, welche über eine Wetterstation vor Beschädigung durch Wind oder Frost geschützt werden, was an die- ser exponierten Lage auf dem Dach besonders wichtig ist. Die Beschattung kann auch in Abhängigkeit des Sonnenstandes automatisch geschlossen und geöffnet werden. Nachgerüstet wurde nun auch die Süd- terrasse mit Markisen, welche ebenfalls über KNX und die Wetterstation angesteuert werden.

Neben der Bedienung über die lokalen Taster erhielten die Bewohner zusätzlich einen kleinen «UM-PC» von Samsung mit berührungsempfindlichen Bildschirm. Eine fixe Bedienzentrale wollte man nicht an einer Wand und zudem lässt sich das mobile Touchpanel bequem dorthin mitnehmen, wo man sich gerade

befindet: Etwa am Abend mit müden Beinen auf dem Sofa vor dem Fernseher. Wie bequem, dank der Visualisierung ganz einfach per Fingerdruck die Beleuchtung runter zu dimmen, die Beleuchtung zu dimmen und das Licht im Schlafzimmer zu löschen, das man aus Versehen eingeschaltet gelassen hatte. Am schnellsten ist die gewünschte Stimmung über vorbereitete Szenen für Beleuchtung und Beschattung wie «Essen» oder «Gäste» abrufbar. Natürlich kann man gleich über den kleinen Bildschirm auch surfen und mailen.

Geschätzt wird auch die Anwesenheits-Simulation, welche einzelne Lichtgruppen und Storen bei Abwe- senheit wie von Geisterhand ein/ausschaltet respekti- ve rauf- und runter fährt. Sind doch die Bewohner den ganzen Tag berufshalber abwesend. Bis jetzt wurde jedenfalls noch nie eingebrochen, was leider auch im Wallis doch immer häufiger vorkommt, v.a. natürlich in den städtischen Gebieten. Nun, das Fazit von Daniela Ruppen lautet ganz einfach: «Wenn man einmal den Komfort und die Sicherheit dank KNX hat, würde man ihn nicht mehr missen wollen.» So gesehen ist sie also ganz dankbar für die Verkaufskünste von EIBROM Wallis und Daniel Schmidt.

 

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